Gemeinsam Energiewende gestalten

Ihr Partner für Erneuerbare Energien. Verwurzelt in der Region, getrieben von der Zukunft.

Wer wir sind

Die HellwegWind ist ein junges Unternehmen, dessen Gründer teilweise Jahrzehnte an Erfahrungen mitbringen. Unser Team hat bis jetzt weit über 200 Windkraftanlagen geplant und gebaut.

Bei uns steht der gemeinschaftliche Ansatz im Vordergrund: Wir sind tief verwurzelt in der Region. Ob mit Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen oder Industriebetrieben, wir setzen unsere Vorhaben am liebsten in Kooperation um.

Unser Namensgeber ist der westfälische Hellweg, der damals eine wichtige Verbindung zwischen Rhein und Weser war.

Für uns verbindet der Hellweg auch heute noch die Regionen, in denen wir schwerpunktmäßig arbeiten.

Das Team

  • Johannes Lackmann

    Geschäftsführung

    Stromanbindung, Strompreisgestaltung, PtX

  • Steffen Lackmann

    Geschäftsführung

    Planung & Betrieb von Windparks

  • Dr. Marcel Welsing

    Geschäftsführung

  • Tido Hagen

    Leiter Planungsbereich

  • Dr. Jan Lackmann

    Windparkfinanzierung

  • Christina Engelkes

    Projektentwicklung

  • Markus Meschede

    Bauleitung

  • Stefan Rode

    Netzplanung

  • Kevin Böse

    Projektentwicklung

  • Svetlana Djordjevic

    Buchhaltung/Verwaltung

  • Leonard Preißler-Buchta

    Pressesprecher

  • Charlotte Eichmann

    Projektentwicklung

  • Michaela Steinmetz

    Akquise, Vertrags- und Projektmanagement

Portrait Johannes Lackmann

Johannes Lackmann

Geschäftsführung

Johannes Lackmann gehört zu den Windkraftpionieren in Deutschland. Vor seinem Einstieg in die Erneuerbare-Energien-Branche war er in der Elektronik- & Steuerungstechnik tätig. Ab 1994 entwickelte er dann mehrere Bürgerwindparkprojekte im Raum Paderborn, in denen er nach wie vor als Geschäftsführer und Mitgesellschafter tätig ist.
Zur Planung und Umsetzung von Windparks gehörte für Johannes schon immer die Weiterentwicklung und Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen. So hat er mehrere Landes- und Bundesverbände mitgegründet und war viele Jahre in deren Vorständen vertreten, so z. B. im Bundesverband Windenergie als auch im Landesverband erneuerbare Energien NRW. Von 1999 bis 2008 war er zudem Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, dem Dachverband aller Fachverbände der Erneuerbaren Energien Branche.
Neben seinem nach wie vor starken Engagement auf landes- und bundespolitischer Ebene, ist Johannes bei der HellwegWind in der Geschäftsführung wesentlich für die Entwicklung und Umsetzung von Akzeptanzmodellen und Industriekooperationen verantwortlich. Dazu gehören u.a. Modelle zur Stromanbindung, Strompreisgestaltung und PtX.

Portrait Steffen Lackmann

Steffen Lackmann

Geschäftsführung

Steffen Lackmann arbeitete nach seinem Studium der Forstwissenschaften viele Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit und betreute dort u.a. Projekte im europäischen und außereuropäischen Ausland. Seit seiner Rückkehr in die Heimat und den Einstieg in die Erneuerbaren Energien liegt sein Fokus auf der Planung und dem Betrieb von Windparks, insbesondere auch Windparkplanungen auf Waldflächen. Seit 2021 ist Steffen Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW, seit 2023 im geschäftsführenden Vorstand. Zudem ist Steffen weiterhin international tätig als Geschäftsführer der HyIron, die derzeit ein großes Wasserstoffprojekt in Namibia umsetzt.
Bei der HellwegWind ist Steffen für die Geschäftsentwicklung sowie weiterhin für die Planung, Umsetzung und den Betrieb von Windparks verantwortlich.

Portrait Dr. Marcel Welsing

Dr. Marcel Welsing

Geschäftsführung

Dr. Marcel Welsing studierte Rechtswissenschaft und legte den Schwerpunkt früh auf das öffentliche Wirtschafts-, Verwaltungs- und Umweltrecht. Nach seiner Tätigkeit als Mitarbeiter an einem Lehrstuhl für Öffentliches Recht mit abschließender Promotion ist er bis heute als Lehrbeauftragter im Umweltrecht der Universität verbunden geblieben.

Nach seinem Wechsel in die Erneuerbare-Energien-Branche begleitet er in der Geschäftsführung nicht nur die zahlreichen Rechtsthemen, die sich im Laufe der Windkraftprojekte ergeben (Vertragsgestaltung, Genehmigungsverfahren usw.), sondern ist zugleich in den gesamten operativen Projektablauf (von der Standortakquise über die Genehmigungsphase bis zur Projektumsetzung und Realisierung von Beteiligungsmodellen) eingebunden.

In seiner mehrjährigen Berufstätigkeit hat er so eine Vielzahl von Windkraftprojekten betreut - von Einzelanlagen bis hin zu großen Windparks, auf Wald- wie auch Freilandflächen.

Überdies engagiert er sich seit Jahrzehnten in der Kommunalpolitik und ist auch Mandatsträger. Die dort erworbenen Erfahrungen kann er ideal in die Projektarbeit und die Gespräche mit den Standortkommunen bzw. der Lokalpolitik einbringen.

Portrait Tido Hagen

Tido Hagen

Leiter Planungsbereich

Tido Hagen fand nach seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur über die Arbeit als Gutachter für Schall-, Schatten und Energieertragsprognosen den Weg zur Windenergie. Dabei absolvierte er nebenberuflich ein Masterstudium im Bereich Windenergietechnik. Bei der HellwegWind ist er in der Projektierung für die Windparkplanung und -umsetzung verantwortlich.

Portrait Dr. Jan Lackmann

Dr. Jan Lackmann

Windparkfinanzierung

Jan Lackmann studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Paderborn und promovierte dort zum Dr.-Ing. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der Projektierung und dem Betrieb von Windenergieanlagen und bringt daneben sein technisches Know-How in die Planungsentscheidungen ein. Jan Lackmann ist geschäftsführend in mehreren Windpark- und Betreibergesellschaften tätig.

Portrait Christina Engelkes

Christina Engelkes

Projektentwicklung

Christina Engelkes studierte Agrarwissenschaften mit dem Schwerpunkt Ressourcenmanagement an der Universität Göttingen. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie ein Praktikum in der Windkraft-Branche und unterstützt nun bei der HellwegWind im Bereich der Projektierung.

Portrait Markus Meschede

Markus Meschede

Bauleitung

Markus Meschede fand im Zuge seines Berufslebens zu den Erneuerbaren Energien. Mit seiner langjährigen Erfahrung bei der Bauleitung im Tiefbau und der Umsetzung von Windkraftanlagenprojekten, seinem wirtschaftlichen Denken und technischem Verständnis unterstützt er die HellwegWind als Bauleiter vor Ort.

Portrait Stefan Rode

Stefan Rode

Netzplanung

Schon während seiner Schulzeit entwickelte Stefan Rode ein Interesse an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Erneuerbaren Energien. Nach seinem Maschinenbaustudium sammelte er Erfahrungen als Versuchsingenieur und Projektleiter im Sondermaschinenbau sowie der Automobilbranche. Bei der Hellweg Wind ist er für die Netzplanung zuständig.

Portrait Kevin Böse

Kevin Böse

Projektentwicklung

Kevin Böse absolvierte ein Maschinenbaustudium an der Universität Paderborn und schloss seinen Master mit dem Schwerpunkt Automobil- und Fahrzeugtechnik ab. Während seines Studiums vertiefte er sich in mehrere Module im Bereich der erneuerbaren Energien und verfasste seine Masterarbeit am Lehrstuhl für nachhaltige Industrialisierung und widerstandsfähige Infrastrukturen. Mit seinem Einstieg bei HellwegWind beginnt er seine berufliche Laufbahn nach dem Studienabschluss.

Portrait Svetlana Djordjevic

Svetlana Djordjevic

Buchhaltung/Verwaltung

Svetlana Djordjevic absolvierte eine Ausbildung zur Bürokauffrau und sammelte zunächst Berufserfahrung in der Denkmalpflege. Auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen qualifizierte sie sich in der Buchhaltung und DATEV-Buchhaltung weiter. Bei HellwegWind baute sie die Bereiche Verwaltung und Buchführung von Beginn an mit auf.

Portrait Leonard Preißler-Buchta

Leonard Preißler-Buchta

Pressesprecher

Leonard Preißler-Buchta kam während seines Masterstudiums der Medienpraxis mit der Energiewirtschaft in Kontakt. Nach rund drei Jahren bei einem Fachmedienhaus in Essen wechselte er nach Paderborn zur HellwegWind. Bei uns verantwortet er die Pressearbeit.

Portrait Charlotte Eichmann

Charlotte Eichmann

Projektentwicklung

Nach dem Abschluss der Umweltwissenschaften an der Universität Bielefeld arbeitete Charlotte Eichmann im städtischen Klimaschutzmanagement.

Die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit prägen weite Bereiche ihres Lebens. Sie setzt sich nicht nur beruflich mit diesen Themen auseinander. Nach ihrem Zuzug nach Paderborn lag der Schritt zur Windenergie auf der Hand. Nun ist sie Teil der Projektplanung bei der HellwegWind.

Portrait Michaela Steinmetz

Michaela Steinmetz

Akquise, Vertrags- und Projektmanagement

Michaela Steinmetz fühlt sich seit gut 5 Jahren in der Windbranche zu Hause. Die Bereiche Akquise, Vertrags- und Projektmanagement sind ihr Steckenpferd. Dabei kommt es ihr auf Transparenz und Offenheit in der Kommunikation mit Vertragspartnern, Gemeinden und Behörden an. Michaela ist unsere verlässliche Ansprechpartnerin vor Ort, ob bei Terminen mit Vertragspartnern oder draußen im Feld. Ihre berufliche Vergangenheit im sozialpädagogischen und Coachingbereich hilft ihr heute bei der Arbeit für HellwegWind.

Erfolgsgeschichte

Direktleitung senkt Produktionskosten um 40 Prozent

Der Automobilzulieferer BENTELER macht in seinem Werk in Lichtenau-Kleinenberg vor, wie Energiewende funktionieren kann. HellwegWind liefert über 50 Prozent des Strombedarfs über eine Direktleitung aus dem nahegelegenen Windpark Asseln.

Beitrag lesen
lange Direktleitung zum Werk
10 km
des Strombedarfs aus dem Windpark Asseln
> 50 %
niedrigere Produktionskosten
40 %

Unsere Expertise und Leistungen

Unser Leistungsspektrum umfasst den gesamten Prozess von der Planung bis zum Betrieb von Windenergieanlagen. Nach der Standortanalyse begleiten wir das Vorhaben durch den Genehmigungsprozess nach BImSchG - stets im Blick: aktuelle Entwicklungen im Planungsrecht sowie die Rückspiegelung unserer Projekterfahrungen in die politische Diskussion über unsere Verbandsarbeit.

Erfolgt die Genehmigung, übernehmen wir Finanzierung und Anlageneinkauf über unsere langjährigen Kontakte zu Banken und Herstellern. Beim Bau koordinieren wir alle Beteiligten - von der Zuwegung bis zur Inbetriebnahme. Auch danach optimieren wir im laufenden Betrieb den Gesamtertrag durch technische und kaufmännische Betriebsführung.

  1. Standortanalyse

    Am Anfang jedes Vorhabens steht die Analyse des Standorts.

  2. Genehmigung nach BImSchG

    Wir begleiten das Vorhaben durch den Genehmigungsprozess.

  3. Finanzierung und Anlageneinkauf

    Über langjährige Kontakte zu Banken und Herstellern.

  4. Bau

    Wir koordinieren alle Beteiligten, von der Zuwegung bis zur Inbetriebnahme.

  5. Betrieb

    Technische und kaufmännische Betriebsführung für den Gesamtertrag.

Die Kernbereiche unserer Arbeit

Windenergie auf landwirtschaftlichen Flächen

Der Großteil der Windparks wird nach wie vor im Offenland realisiert. So auch bei uns. Insbesondere in Regionen, in denen ausreichend Offenlandflächen zur Verfügung stehen, die gleichzeitig die notwendigen Abstandsanforderungen zur Wohnbebauung einhalten, ist diese Art der Flächennutzung für die Windenergie bevorzugt.

Der Antransport und der Bau der Windenergieanlagen ist im Offenlandbereich üblicherweise mit einem relativ geringen Aufwand möglich. Die besondere Anforderung ist es aber, die Windenergienutzung mit der landwirtschaftlichen Nutzung in Einklang zu bringen. So versuchen wir die Standortplanung so zu optimieren, dass möglichst wenig Fläche versiegelt und die landwirtschaftliche Nutzung möglichst wenig eingeschränkt wird.

Windenergie im Wald

Um die Energiewende zu realisieren ist es dringend erforderlich, die Windenergienutzung an Land deutlich auszubauen. Dafür sehen die bundes- und landespolitischen Ziele und Rahmenbedingungen einen über Deutschland gleichmäßig verteilten Ausbau vor.

Insbesondere in waldreichen Regionen ist es bei den geltenden Mindestabständen zur Wohnbebauung unumgänglich, Forstflächen für die Windenergienutzung zur Verfügung zu stellen. Nordrhein-Westfalen hat die Windenergienutzung im Wald spätestens mit dem in 2024 verabschiedeten Landesentwicklungsplan möglich gemacht. Aber nicht überall im Wald ist die Windenergie zulässig, sondern vorrangig auf Kalamitätsflächen, die von Schadereignissen betroffen sind und in von Nadelwäldern dominierten Waldbeständen.

Bei der Windenergieplanung im Wald gilt es die zahlreichen Schutz- und Nutzfunktionen der Wälder besonders zu berücksichtigen und den Eingriff in den intakten Waldbestand möglichst gering zu halten. Anders als oft behauptet wird, ist die Windkraft im Wald aber kein Widerspruch zum Klimaschutz: Eine durchschnittliche Windenergieanlage benötigt nach Untersuchungen des Umweltbundesamtes eine gerodete Fläche von 0,4 Hektar und spart pro Jahr 8.600 Tonnen CO2 ein. Ein durchschnittlicher Hektar Wald bindet pro Jahr laut Thünen-Institut rund 5,4 Tonnen CO2. Im Ergebnis führt die Nutzung einer Fläche für einer Windenergieanlage zu einer 1.500 -fach höheren CO2-Einsparung gegenüber dem Fortbestehen von Wirtschaftswald auf dieser Fläche. Noch höher wird der Vorteil, wenn der Wald auf einer solchen Fläche bereits abgestorben ist. Abgesehen davon muss die für den Bau benötigte Fläche an anderer Stelle ersatzweise ohnehin aufgeforstet werden.

Nicht nur unsere forstwirtschaftliche Expertise im Team macht uns zu Experten für die Windenergienutzung im Wald. Unsere Mitarbeiter haben bereits zahlreiche Windkraftvorhaben auf Waldflächen erfolgreich geplant.

Windstrom für die Industrie

Der saubere und günstige Strom aus erneuerbaren Energien ist längst zum Standortfaktor für die Industrie geworden. Deutschland und insbesondere NRW ist ein Industrieland. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist daher unmittelbar eine Frage von Standortsicherung und Erhalt von Arbeitsplätzen.

Mindestens solange der Netzausbau schleppend vorangeht, muss der Strom aus Windenergieanlagen der Industrie möglichst direkt zugänglich gemacht werden. Das geht zum einen über die Planung von Windenergiestandorten auf Industrie- und Gewerbeflächen, wie es in Nachbarländern wie Belgien schon üblich ist. Zum anderen geht das über Direktleitungen durch nahe gelegene Windparks, was derzeit regulatorisch noch sehr restriktiv behandelt werden.

Auch langfristig ist die Nutzung der ohnehin notwendigen elektrischen Anbindungsinfrastruktur von Erneuerbaren Erzeugungsanlagen für die Versorgung benachbarter Verbraucher gesamtwirtschaftlich sinnvoll. Dadurch wird das öffentliche Netz entlastet und kann von anderen Netzkunden stärker genutzt werden.

Mit diesen regulatorischen und technischen Fragestellungen setzen wir uns intensiv auseinander und stehen bereits mit zahlreichen Industriebetrieben in Kontakt. U.a. mit dem Benteler-Werk in Kleinenberg wurden Direktanbindungen an Windparks bereits realisiert.

Verbands- und gesellschaftspolitische Arbeit

Spätestens seit das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit Paragraph 2 den Erneuerbaren Energien ein „überragendes öffentliches Interesse“ deklariert, dürfte auch die Bedeutung des Windkraftausbaus zweifelsfrei feststehen. Um diesen Status zu erreichen, war in den letzten Jahrzehnten viel politische Arbeit notwendig. Die Genehmigungs- und Ausbauzahlen zeigen inzwischen einen deutlichen Aufwärtstrend.

Auch wenn mehrere Umfragen gezeigt haben, dass die Akzeptanz für den Ausbau der Windenergie deutlich zugenommen hat, bleibt die gesellschaftspolitische Bedeutung enorm hoch. So muss sichergestellt bleiben, dass bei einem massiven Ausbau die Akzeptanz erhalten bleibt, was durch umfangreiche Akzeptanzmaßnahmen zum einen und eine kosteneffiziente Energiewende zum anderen erreicht werden muss.

U.a. mit diesen Themen setzen wir uns schwerpunktmäßig über unsere landes- und bundespolitischen Kanäle ein. Mit unserem neugegründeten Verein „Pro Energie NRW e. V.“ bilden wir eine Interessensgemeinschaft für alle Akteure, denen diese Themen wichtig sind.

Power to Heat (PtH)

Spätestens mit dem Gebäudeenergiegesetz rückt die Wärmeplanung in den Fokus der Kommunen. Bis 2028 müssen Städte und Gemeinden ermitteln, wo unter anderem Nah- oder Fernwärmenetze möglich sind. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Nach Zahlen der deutschen Übertragungsnetzbetreiber und der Bundesnetzagentur wurden 2023 rund 14,5 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom aus Solar- und Windkraftanlagen abgeregelt. Das entspricht mehr als sieben Prozent der Erzeugung aus diesen Anlagen. Die Gründe dafür sind Netzengpässe und zeitweise Überangebote am Strommarkt. Dabei ließe sich dieser Strom in Sinne der als „Nutzen statt Abschalten“ bekannten Verwendung hervorragend über lokale Netze im Wärmebereich nutzen. Das ist insbesondere deswegen sinnvoll, da Betreiber den Strom in diesen Zeiten sehr günstig abgeben könnten. Das trifft nicht nur auf Netzengpässe sondern auch auf Perioden mit schwachen Strompreisen zu. Ist eine kWh grüner Strom im Großhandel günstiger als ein kWh Erdgas oder Erdöl, sollten diese Brennstoffe durch Strom ersetzt werden.

In der Realität sorgen starre Gesetze und Regularien der Netzentgelte dafür, dass solche Anwendungen nicht umsetzbar oder unwirtschaftlich sind. Wir setzen uns intensiv bei den Regulierungsbehörden dafür ein, dass sich dieses System ändert. Gleichzeitig arbeiten wir an technischen Konzepten zur Nutzung erneuerbaren Stroms in der Wärmeanwendung.

Aktuelles

Hier halten wir Sie über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden…

Flexible Anlagen brauchen flexible Netze.

Kreis Paderborn - Bei uns im Kreis Paderborn musste ein Batrecorder getauscht werden. Eigentlich eine Kleinigkeit, aber ein gutes Beispiel für ein großes Problem der Energiewende.

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